In den 70ern und 80ern war der Antisemitismus noch sehr stark präsent in den deutschen Fußballstadien. Da, wo die Politik weitestgehend wirkungslos war, zeigten bewundernswerterweise die Fans höchstpersönlich ihre Stärke und ihren Zusammenhalt. So kam es dazu, dass die Fans selbst dafür sorgten, dass der Antisemitismus nur noch eine seltene Randerscheinung wurde. Große Bedeutung hatten in diesem Zusammenhang Fan-Initiativen, im Rahmen derer insbesondere auf die junge Generation sehr positiv eingewirkt werden konnte.
Doch die positiven Entwicklungen haben alle Beteiligten dazu gebracht, sich zurückzulehnen. Aufgrund der erfolgreichen Bekämpfung des Antisemitismus nahm die Aufklärungsarbeit ab und aufkommende rassistische Anfeindungen wurden als Ausnahmen verwirrter abgestempelt. Diese Inaktivität und der Mangel an Erinnerungskultur haben scheinbar dazu geführt, dass der Antisemitismus wieder neu aufflammen konnte. Nun ist er wieder präsent und die Bedrohung nimmt scheinbar zu.
Die Fans und Vereine werden wieder aktiver. So gewinnt erneute Aufklärungsarbeit mehr an Bedeutung. Durch die Macht der sozialen Medien hat man neue Chancen, antisemitischen Gruppierungen den Kampf anzusagen. Insbesondere der BVB ist sehr agil und bestrebt, im Kampf gegen Antisemitismus vorzupreschen.

Borussia Dortmund mit umfangreichem Programm gegen Antisemitismus

Insbesondere der Fußballklub Borussia Dortmund bietet in Deutschland ein sehr erfrischendes Beispiel für Engagement gegen Antisemitismus. Hier steht der Fanbeauftragte Daniel Lörcher Rede und Antwort und erklärt den Aufbau der Antidiskriminierungsarbeit. Diese stütze sich bei dem BVB auf fünf Säulen:

* PR-Maßnahmen
* Netzwerkarbeit mit Nichtregierungsorganisationen
* Gedenkstättenfahrten
* Mitarbeiterqualifikation
* Selbstbeteiligung der Fans

Somit werde auf zahlreichen erdenklichen Ebenen versucht, dem Antisemitismus beizukommen. Auf diesen Wegen könne ein großer Anteil der Zielgruppe erreicht werden.
Dass der Fanbeauftragte Lörcher wie gemacht ist für diesen Job, zeigt sich in seiner Vergangenheit als Angehöriger einer prosemitischen Fangruppe. Sein Ziel ist es, in seiner jetzigen Rolle die Bedeutung des Holocaust und des Antisemitismus jeder Person klar zu vermitteln. Häufige Gedenkstättenfahrten bringen den Besuchern die Vergangenheit nahe und sensibilisieren für einen ernsten Umgang mit der Thematik. Des weiteren organisiert Lörcher auch Aktionen, im Rahmen derer die Spuren von Juden, die aus Dortmund deportiert und in Polen ermordet wurden, untersucht werden. Hier können alle Interessierten mitwirken.

Was macht das Ausland?

Auch im Ausland gibt es klare Signale gegen den Antisemitismus. Hier seien vor allem die Anfeindungen gegen Ajax Amsterdam erwähnt: Der niederländische Fußballverein sorgt zurzeit in Europa für Furore. Denn dem blutjungen Team gelingt es, immer wieder aufs Neue ein Stolperstein für die Favoriten zu sein.

Wer sich nun verstärkt mit dem Hauptstadtklub auseinandersetzt, wird möglicherweise die israelischen Länderflaggen im Publikum sehen. Hat dies einen Grund? Ja, tatsächlich handelt es sich dabei um ein Zeichen gegen Antisemitismus, dem Ajax Amsterdam bereits seit den 60er Jahren ausgesetzt ist. Denn seit der Verein viel Unterstützung von Personen jüdischen Ursprungs erfuhr, sind die feindlichen Gesänge und Rufe Tradition. Als Reaktion darauf holen die Fans häufig israelische Fahnen heraus oder aber setzen andere jüdische Symbolik ein. Auch nennen sich die Anhänger von Ajax Amsterdam häufig selbst „Super Jews“. 

In England, wo sich der Fußball einer starken politischen Bindung rühmen darf, engagieren sich bereits seit geraumer Zeit Tottenham Hotspur und Chelsea London im prosemitischen Kontext.
Ist liegt somit ein Problem vor, das Stadien in der ganzen Welt betrifft. Nun hat der Fußball die Aufgabe, durch geschickte Öffentlichkeitsarbeit das Problem zu beseitigen.

Insbesondere der ausgeglichene Meisterschaftskampf überrascht

Die Bundesliga war in den vergangenen Jahren immer wieder aufs Neue eine eindeutige Angelegenheit zugunsten des FC Bayern München. Doch in diesem Jahr ist es eng! Eine Schwächephase der Bayern und unter Favre solide Dortmunder lassen uns kaum Atem im Saisonendspurt. Dabei liegen die Zeichen der Zeit leicht zugunsten des FC Bayern München. Denn der Klub hat einen Punkt Vorsprung, die bessere Tordifferenz und seine klassische Siegermentalität. Unser Tipp: Bayern auf 1, Dortmund Vize-Meister.

Wer qualifiziert sich für die Champions League?

Hinter Bayern und Dortmund wird es zunächst klar: Leipzig Dritter! Eine bärenstarke Rückrunde und der Einzug ins Pokalfinale machen Leipzig zur unangefochtenen Nummer 3. Doch dahinter erwartet uns ein spannender Kampf:

* Frankfurt: 53 Punkte
* Mönchengladbach: 51 Punkte
* Hoffenheim: 50 Punkte

Der naheliegendste Tipp ist, dass Eintracht Frankfurt trotz geringen Vorsprungs das Rennen macht und sich als Vierter für die Champions League qualifiziert. Denn die Mannschaft präsentiert sich in dieser Saison als eine beachtliche Einheit, rockt die Europa League und hat zwei wichtige Punkte Vorsprung. Dahinter ist eher mit Hoffenheim denn Gladbach zu rechnen. Denn die Gladbacher spielen nach starker Hinrunde nun einen Fußball, der nicht mal der Europa League würdig ist. Hoffenheim hingegen ist im Aufwind. Mit einem ehrgeizigen und taktisch brillanten Trainer Julian Nagelsmann ist davon auszugehen, dass der fünfte Rang erreicht wird. Danach folgt Gladbach auf dem Sechsten. So sind die Startplätze für die Europa League nun beinahe vergeben…

Wer erhält den wichtigen siebten Rang und den letzten Platz für die Europa League?

Europäisch zu spielen ist ein Traum. Der kann für folgende Mannschaften Realität werden:

* Leverkusen: 48 Punkte
* Werder Bremen: 46 Punkte
* Wolfsburg: 46 Punkte

Hier gestalten sich Tipps als besonders schwer. Jedoch dürfte das Momentum klar auf der Seite Bremens sein. Denn Leverkusens Saison ist ohnehin enttäuschend und nach der Entlassung von Herrlich unter Neu-Trainer Bosz nicht wirklich besser geworden. Wolfsburg und Werder spielen die Saison unerwartet stark, doch Wolfsburg ist aufgrund des bevorstehenden Abschieds von Labbadia in den vergangenen Wochen schwächer geworden und erscheint abgelenkt. 

Somit der Tipp: Werder sichert sich den letzten Europa-League-Platz Nr. 7.

Und wer steigt ab?

Zwar ist die Messe nicht gelesen, aber die Leistungskurven der drei Letztplatzierten lassen nicht sonderlich viele Änderungen erwarten. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass Hannover und Nürnberg als die beiden Letztplatzierten absteigen. Des Weiteren sollte sich der VFB Stuttgart – auch nicht zuletzt aufgrund der hohen individuellen Qualität – noch in die Relegation retten. Dabei lässt in der zweiten Liga die bisherige Konstellation vermuten, dass sich die Stuttgarter in der Relegation ohne große Mühe durchsetzen werden und somit auch in der nächsten Saison weiterhin erstklassig sein werden.

Steuerhinterziehung: Geldstrafe und Bewährung für Ronaldo

Jetzt wurde der Fall des Fußballers vor Gericht verhandelt, und der Stürmer hatte Glück, dass ein Deal ausgehandelt werden konnte, der seinem Portemonnaie wahrscheinlich nicht einmal besonders wehtun wird. Ende Januar erschien der Juventus-Spieler vor dem spanischen Gericht, um sich den Anschuldigungen zu stellen, dass er zwischen 2011 und 2014 knapp 15 Mio. € an Steuergeldern außerhalb des Landes versteckte. Schon 2017 wurde deshalb Anklage gegen ihn erhoben, doch erst jetzt kam es zur Verhandlung. Diese ging mit einem Deal zu Ende, der vielen Menschen das Gefühl vermittelte, dass an Prominenten eben doch nicht das Maß des normalen Bürgers angelegt wird.

Millionen-Deal vor Gericht erntet Kritik

Schließlich handelte Ronaldo eine Abmachung aus, bei der der Portugiese einer zweijährigen Bewährungsstrafe sowie einer Zahlung von knapp 19 Mio. € zustimmte. Für den Star, der 30 Mio. € im Jahr verdient, dürfte der Betrag ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Ist diese finanzielle Strafe angemessen für einen Betrug von einer zweistelligen Millionensumme? Rechtsexperten empfinden das Urteil als zu milde und kritisieren, dass der Deal nicht im Zusammenhang mit der Schwere des Betrugs steht, sondern Ronaldos Prominenz für die Sache eine entscheidende Rolle spielte. Demnach müsste der Fußballstar eigentlich viel heftiger für seine bewusste Steuerhinterziehung bestraft werden und hätte sogar eine Gefängnisstrafe ohne Bewährung auf sich nehmen müssen, so die Einschätzung von Steuerexperten.

Tatsächlich stellt sich die Frage, ob ein Urteil wie dieses für Einsicht sorgt, dass Steuerhinterziehung ein höchst krimineller Akt ist, der entsprechend bestraft werden sollte – oder ob Ronaldo beim nächsten Mal einfach noch ein bisschen besser aufpasst, dass seine Machenschaften nicht ans Licht kommen. Allerdings ist er nicht der Einzige, der versucht, seine Millionen bei sich zu behalten. Auch Kollege Xabi Alonso musste sich vor Gericht wegen Steuerbetrugs verantworten. Er soll zwischen 2010 und 2012 zwei Millionen Euro zur Seite gelegt haben. Obwohl Alonso am gleichen Tag vorgeladen wurde, konnte der ehemalige Bayern-Spieler erstmal aufatmen, denn sein Prozess wurde vorläufig vertagt. Im Raum steht eine geforderte Haftstrafe von fünf Jahren und eine Zahlung von ca. 4 Mio. €. Ob der Fußballer schlussendlich auch nur mit einer Geld- und einer Bewährungsstrafe davonkommt, wird sich zeigen – doch unwahrscheinlich erscheint es wohl eher nicht.

Theirry Henry’s Debut als Coach in Monaco

Thierry Henry ist der neue Trainer des AS Monaco – eines Vereins, den er sehr gut kennt. Der ehemalige französische Nationalspieler hat 142 Mal das rot-weiße Trikot getragen und dies war der Beginn einer goldenen Karriere. Im Alter von nur 16 Jahren kam der aus Les Ulis stammende Thierry Henry in Monaco an. Am Anfang seiner professionellen Karriere spielte er mit Yuriy Djorkaeff, Emmanuel Petiti und Lilian Thuram zusammen und lernte viel von ihnen. In der Saison 1994/95 spielte der immer noch lernende Thierry Henry hauptsächlich im Reserveteam, jedoch versprach Arsene Wenger eine außergewöhnliche Zukunft für den damals jungen Thierry Henry.

Der Beginn einer glänzenden Fußballkarriere

In der Saison 1994/95 spielte Thierry Henry auch achtmal für die erste Mannschaft von AS Monaco. Der spätere Torschützenkönig der Nationalmannschaft von Frankreich mit 51 Toren überzeugte alle mit seinem Talent endgültig am 29. April 1995. Damals war er der Autor eines Doppelpacks gegen den RC Lens. Er sorgte mit seinem ersten Treffen in dem damaligen Sieg von 6:0 die Stimmung, wo er sich nach dem Dribbeln von Guillaume Warmuz nach links verlagerte und ein Tor schoss.

Frankreichs Hoffnung. Thierry Henry setzte seine Leistung als Fußballspieler fort und nahm auch an 18 Spielen des damaligen UEFA-Pokals teil und erzielte dabei 3 Tore. In der Saison 1996 spielte er mit Sonny Anderson und Victor Ikpeba zusammen und setzte seine guten Spielleistungen fort. Mit 9 Tortreffern aus 36 Spielen beteiligte er sich am 6. Meisterschaftstitel des AS Monaco. Danach folge das Halbfinale des UEFA-Pokals und die glänzende Fußballkarriere von Thierry Henry. Mit 20 Jahren war Thierry Henry damals der jüngste Spieler in Monaco, der in der Champions League ein Tor erzielte. Im Jahr 1999 wechselte Thierry Henry in einem Wintertransfer nach Juventus Turin und 6 Monate später zu Arsenal, wo er wieder zusammen mit Arsene Wenger arbeitet. Dort schrieb Henry Geschichte. Neben AS Monaco, Juventus und Arsenal spielte Henry noch für FC Barcelona und New York Red Bulls.

Rückkehr zu AS Monaco als Trainer SHenrys Fußballkenntnisse, sein Einsatz für die Mannschaft, seine hohen Standards und seine Leidenschaft fürs Spiel sind das, was AS Monaco sucht und braucht, jedoch wird es seine Zeit brauchen, bis Henry die eingeschlafene Mannschaft geweckt hat. Er ist sich der anstehenden Aufgabe als Trainer des AS Monaco bewusst und will so seine professionelle Karriere als Trainer der ersten Mannschaft so gut wie möglich machen. Dabei kann er auf die Unterstützung und das Vertrauen des Vorstands des AS Monaco zählen, um die Mission auszuführen und der Mannschaft eine neue Dynamik zu verleihen.

Spiegel-Bericht bringt Geschichte nun ans Licht

Einen Anteil daran hat das Spiegel-Magazin, das kürzlich einen Bericht veröffentlichte, in der die Amerikanerin Kathryn Mayorga Ronaldo beschuldigt, sie 2009 in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Sie hat außerdem erzählt, dass bereits eine erhebliche Summe an Schweigegeld (375.000 US-Dollar) geflossen sei, um diese Geschichte geheim zu halten. In ihrem Interview spricht sie von intimen Details und davon, dass sie mehrfach “Nein” gesagt haben soll, der Fußballer allerdings nicht aufhörte.

Ronaldo hat sich bereits zu Wort gemeldet. Er bestreitet die Vorwürfe der Vergewaltigung mit aller Kraft und hat diverse Anwälte eingeschaltet, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Zum Einen hat er einen deutschen Anwalt, der sich vorgenommen hat, das Spiegel-Magazin verklagen zu wollen. Ronaldo selbst möchte sich weiter erstmal nicht äußern, um Spekulationen keinen Raum zu geben. Er erklärte auf Twitter, dass er so ein Verbrechen verabscheue und ein reines Gewissen habe. Zudem bezeichnete er die Vorwürfe als “Fake News”.

Die Polizei im Bundesstaat Nevada hat dennoch die Ermittlungen wieder neu aufgenommen. Schon im Jahr der angeblichen Vergewaltigung hat Mayorga eine Anzeige erstattet – wegen sexueller Nötigung. Doch diese blieb ohne Angabe von Täter oder Ort und führte zu keinem Ergebnis. Wie die amerikanische Polizei nun vorgehen wird, muss abgewartet werden. Der Anwalt des mutmaßlichen Opfers hat allerdings schon die Klage gegen Ronaldo in Nevada eingereicht.

Ronaldos Anwälte arbeiten deshalb hart an der Auflösung. Der Bericht im Spiegel wurde bereits angezweifelt und als manipuliert und gefälscht bezeichnet. Allerdings hat der Anwalt Christiansen nun zugegeben, dass es tatsächlich eine Einigung über einen Vorfall gegeben hat, die außergerichtlich zwischen Ronaldo und Mayorga zustande kam. Das ruft natürlich die ersten Zweifler auf den Plan. Wir dürfen also sehr gespannt sein, in welche Richtung sich dieser Fall entwickeln wird, ob und welche Folgen das Spektakel für Ronaldo haben wird und was letztendlich aus dem mutmaßlichen Tatbestand wird, der über allem schwebt. .

Was ist eine Glücksspielpatenschaft im Fußball?

Sponsoring von Fußballteams kennt wohl jeder, die Trikots sind mit Logos von diversen Firmen bestickt, die Arenen nach den größten Geldgebern benannt und die meisten Spieler haben schon für mehrere Konzerne Werbung gemacht. Diese Werbung lassen sich die Firmen unheimlich viel Geld kosten, schließlich geht es hierbei ja um ihr öffentliches Image. Doch auch hinter den Kulissen fließen Gelder, die die Öffentlichkeit auf den ersten Blick nicht sieht – und nicht sehen soll.

Glückspielanbieter sind vorn mit dabei

Auch Betreiber von Glücksspiel steuern finanzielle Mittel für Vereine bei, meistens jedoch mit der Bedingung, gewisse Auflagen zu erreichen. Das kann sein, dass das nächste Spiel unbedingt zu gewinnen, oder noch viel öfter, zu verlieren ist.

So können die Betreiber nämlich gezielte Gewinne mit ihren Wettbüros erzielen und garantieren sich selbst hohe Einnahmen. Dass dies natürlich gegen alle Regeln von Fair Play verstößt, ist klar. Dennoch geschieht es jeden Tag und überall auf der Welt. Daneben betreiben die Glücksspielbetreiber natürlich auch noch das klassische Marketing durch Werbung auf Shirts, Bussen etc. und fahren somit meist auf mehreren Gleisen zugleich. Betroffen sind meist die kleineren Vereine, die sich keine namhaften und tragfähigen Sponsoren leisten können, Vereine, die sich um ihr finanzielles Überleben sorgen oder solche, bei denen Chancen auf spielerischen Erfolg sehr gering sind. Solche Patenschaften zwischen Glücksspielbetreibern und Vereinen schaden jedoch nicht nur dem Ruf des Sports, sondern auch anderen Vereinen und ihren Angestellten.

Der Dunstkreis einer Glücksspielpatenschaft ist weiter als man denkt und er breitet sich ständig weiter aus.

Die Behörden sorgen sich um wachsende Glücksspielpatenschaften

Dieses Problem wurde vor allem in der Englischen Premier League beobachtet. Zahlreiche kleinere Vereine mussten hier auf Sponsoren aus der Glücksspielbranche zurückgreifen, sehr zur Besorgnis der Regierung. Die Spielsucht der Bevölkerung wird nicht nur ausgenutzt, sondern sogar noch weiter angefacht und entwickelt sich über die Jahre zu einer besorgniserregenden Epidemie. Daher müsse man, so die Meinung diverser Britischer Regierungsvertreter, den Anteil an Glücksspielpatenschaften und deren Einfluss verringern oder sogar ganz verbieten. Wird man von allen Seiten mit Werbung durch Sponsoring angesprochen, so wird die versteckte Sucht nach Glücksspiel und Wetten nur noch weiter ausgenutzt. Hätten die Firmen hinter den Casinos nun auch Werbung auf Trikots, Bussen, Arenen usw., wäre dies fast schon fahrlässig. In Großbritannien gehen die Behörden deswegen noch härter gegen diese Entwicklung vor und versuchen, die weitere Verbreitung der Sucht zu verhindern. Ihr Ziel: in der nächsten Saison soll die Anzahl an Glücksspielpatenschaften sinken, anstatt noch weiter zu steigen.

Seien Sie schnell, wenn es um begehrte Fußballtickets geht

Fußball ist in Europa eine der beliebtesten Sportarten. Dies sieht man auch an den Besucherzahlen von Fußballspielen. Ob Bundesliga, Champions League oder Europameisterschaft. Bei besonderen Spielen sind die Tickets schnell vergriffen. Man kann Glück haben und ergattert ein günstiges Ticket oderman zahlt für sein Lieblingsevent schon mal etwas mehr.

Wie viel kosten Fußballtickets in europäischen Ländern?

Es gibt in den europäischen Ländern nicht nur einen festgelegten Kategorie Preis für jeweils alle Fußballclubs in einer Liga. Jede Fußballmannschaft hat Ihre eigenen Preise für Tages – und Saisontickets. In der englischen „Premier League“ kosten die günstigsten Tageskarten zwischen 10,00 Euro beim FC Liverpool und 22,00 Euro bei Tottenham Hotspur. Dagegen gibt es beim FC Arsenal die teuersten Tagestickets für 107,00 Euro. Neben den Tageskarten kann man sich für jede Saison auch eine Dauerkarte kaufen. Dabei liegen die Preise in der „Premier League“ zwischen 112,00 Euro und 1982,00 Euro. In Deutschland liegen die Preise in der „Bundesliga“ für ein Fußballspielticket zwischen 12,00 und 70,00 Euro. Der VFL Wolfsburg zählt in der Kategorie Dauerkarte, zu einem der günstigsten deutschen Fußballclubs. Dort kann man bereits ein Ticket für 130,00 Euro kaufen. Im Gegensatz dazu kostet beim deutschen Fußballverein Eintracht Frankfurt eine Dauerkarte in der teuersten Kategorie 803,00 Euro.

Fußballtickets in Frankreich, Spanien und Italien.

In Frankreichs „Ligue 1“ mit dem FC Nantes liegen die Preise für ein Tagestickets ab 26,00 Euro und dem teuersten bei dem französischen Paris Saint German für 271,00 Euro zum Kauf bereit. Für ein Saisonticket zahlt man bis maximal 2900 Euro.

Beim FC Barcelona aus der „La Liga“ in Spanien startet das günstigste Tagesticket bei 33,00 Euro und bietet seinen Anhängern für 432,00 Euro eines der teuersten Tagestickets.

Die Ticketpreise in der Serie A in Italien starten ab 26,00 Euro. Für die teuersten Tagestickets und besten Sitze nimmt Inter Mailand pro Ticket 279,00 Euro ein.

Champions League und Europameisterschaft

Neben den Fußballspieltickets für die unterschiedlichen Ligen, gibt es auch noch die ebenso begehrten Karten für die Champions League und die Länderspiele während der Europameisterschaft. Bei beiden Fußballevents kann man sagen, dass die Tickets von Runde zu Runde bis hin zum Finale teurer werden. Zu Beginn bekommt man noch Tickets für 35,00 Euro und zum Ende hin können diese Tickets dann auch schon mal über 1000,00 Euro kosten. Die meisten Tickets sind bei so einem großen Fußballevent auch personalisiert.

Alle Preise für die Tickets, ob Liga Spiele in den einzelnen aufgezeigten Ländern und weiteren europäischen Ländern oder anderen K.O. Spielen im Fußball variieren zwischen den unterschiedlichen Kategorien. Dabei gibt es preisliche Unterschiede zwischen Steh- und Sitzkarten und auch zwischen den einzelnen Rängen im Stadion. Ebenfalls kann es auch durch mögliche Rabatte zu unterschiedlichen Preisen für die Fußballspieltickets kommen.

Für Unruhe in der Schlussphase sorge Schachtjors Facundo Ferreyra. Er löste mit einem Schubser gegen einen Balljungen eine Rudelbildung aus. Dabei wurde es kurz hitzig, allerdings beruhigen sich die Gemüter schnell wieder und die Partie konnte ohne weitere Zwischenfälle zu Ende gespielt werden. Durch den Einzug in die nächste Runde gelingt der Roma auch eine erfolgreiche Revanche. In 2011 sah das Bild noch anders aus. Damals setzte sich Schachtjor Donzek noch gegen Rom durch. Die Ukrainer erreichten damals das erste und einzige Mal das Viertelfinale der Champions League. Allerdings taten sich die Italiener lange Zeit schwer gegen den ukrainischen Meister. Und es dauerte über eine Halbzeit bis sie ihre Heimstärke unter Beweis stellen konnten.

Der AS Rom spielt dieses Jahr ein wirklich starke Champions League-Saison und überraschte bereits in der Gruppenphase. Die Mannschaft von Trainer Eusebio die Francesco überstand die erste Runde ungeschlagen und das gegen Topteams wie den FC Chelsea und Atletico Madrid. Nach Juventus Turin ist der AS Rom nun die zweite italienische Mannschaft die das diesjährige Viertelfinale erreichen konnte. Roms Verteidiger Kostas Manolas sagte nach der Partie, dass man von Juve gelernt hat. Gerade das was für ein erfolgreiches Weiterkommen wichtig ist, wie Ruhe, Intelligenz und Balance kann man vom Ligakonkurrenten lernen, so der Verteidiger. Juventus konnte sich schon in der Vorwoche durch einen 2:1 Sieg gegen Tottenham das Ticket für das Viertelfinale sichern.

Fußball – einen Fan gibt es in jeder Familie

Dann kam die Hiobsbotschaft: Die Deutsche Fußball Liga kündigte an, die Übertragungszeiten für die wichtigsten Spiele verändern zu wollen. Die Fotos dieser Aktionen können auch heute noch im Archiv von Spiegel-Online angeschaut werden. Fans zogen mit Plakaten mit Aufschriften gegen die DFL auf die Straße.

Trotz der Proteste hielt die DFL an den geplanten Spielzeiten fest, jeden Samstag und Sonntag müssen sich Fans von Mannschaften der zweiten Liga zu fußballfeindlichen Beginnzeiten um 13 Uhr bzw. 13:30 Uhr im Stadion einfinden.

Fußball ist in Deutschland die mit Abstand beliebteste Sportart, mehr als sechs Millionen Bundesbürger sind Mitglied in den über 25.000 registrierten Fußballvereinen. Das bedeutet, rund 8 Prozent der deutschen Bevölkerung sind regelmäßig in einem Verein als aktive Fußballer oder Funktionäre tätig.

Anders als noch vor gut 20 Jahren ist der Fußball heute keine reine Männersportart mehr. Der Frauenfußball entwickelte sich in den letzten Jahren von einer eher belächelten Randerscheinung zu einer der am schnellsten wachsenden Sportart in Deutschland. Bestes Beispiel für die steigende Popularität des Frauenfußballs war die WM 2011, die in Deutschland ausgetragen wurde. Das Eröffnungsspiel zwischen der deutschen Mannschaft und Kanada fand im ausverkauften Berliner Olympiastadion vor über 73.000 Zuschauern statt. Zudem verfolgten fast 15 Millionen Bundesbürger die Liveübertragung der ARD, was dem Fernsehsender einen Marktanteil von nahezu 60% bescherte.

Wir sind auch weiterhin auf der Suche nach neuen Themen und Inhalten aus der Welt des Fußballs und werden die Inhalte auf diesen Seiten laufend erweitern, um allen Fußballfreunden ein informatives Portal auf diesem Gebiet bieten zu können. Wir wollen dabei insbesondere auf Themen eingehen, die in der Mainstream-Presse nicht oder nur oberflächlich behandelt werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf der Fanseite, auf der das Motto „Kein Kick vor zwei“ auch heute noch Gültigkeit hat.